Die besten 11 Personenwaagen im Test. Unser Testsieger ist die Soehnle 61350 PWD SilverSense. Eine gute Personenwaage ist ein Muss für jeden, der sein Gewicht reduzieren oder einfach gesünder leben... zum Ratgeber

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  • elegantes, ansprechendes Design
  • geringer Batterieverbrauch
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  • belastbar bis 150 kg
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  • Automatische Berechnung des BMI (Body-Mass-Index)
  • Tolles Design, gute Verarbeitung
  • Gut ablesbares Display

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Ratgeber

Eine gute Personenwaage ist ein Muss für jeden, der sein Gewicht reduzieren oder einfach gesünder leben will. Aber auch Menschen, die ihr Gewicht im Auge behalten möchten, haben ihre Freude an dem Alltagsgegenstand. Um die passende Personenwaage zu finden, sollten bereits im Vorfeld einige Überlegungen angestellt werden.

Denn Personenwaagen können heutzutage wesentlich mehr, als einfach nur das Gewicht zu messen. So können speziell konzipierte Waagen auch den Fett- und Wasseranteil im Körper messen. Damit man auf der Suche nach der an die eigenen Bedürfnisse angepasste Personenwaage nicht verzweifelt, haben wir verschiedene Modelle getestet und stellen sie in diesem Artikel vor.

Ein kurzer Streifzug durch die Geschichte der Waagen

Die Geschichte des Wiegens ist eng mit der Geschichte des technischen Fortschritts der Menschheit verbunden, denn das Abwiegen von Waren bildete die Grundlage für einen gerechten Handel. Die ältesten Waagen wurden etwa 5000 vor Christus im alten Ägypten gefertigt. soehnle-63747-pwd-pino.jpg

Mittels eines sogenannten Waagbalkens wurde ermittelt, ob das Gewicht der Waren, die man auf eine Seite gehängt hatte, dem Gewicht des Wiegesteins oder des Wiegemetalls entsprach, welche auf der anderen Seite des Balkens auf einen flachen Teller gelegt wurde. Der Waagbalken hatte etwa in der Mitte ein Loch. Durch dieses wurde ein Seil gefädelt. Die Enden des Seils wurden dann an einem Baum oder an der Decke eines Raumes angebracht, sodass die Waage frei im Raum schwebte. Den Gewichten waren – je nachdem, aus welchem Material sie hergestellt wurden – bestimmte Maßeinheiten zugeordnet.

Natürlich handelte es sich beim Wiegen im alten Ägypten um eine sehr rudimentäre Form des Vorgangs. Es hatte wenig bis gar nichts mit der Genauigkeit von Waagen in unserem Zeitalter zu tun. Sogenannte Balkenwaagen wurden jedoch bis ins 20. Jahrhundert verwendet. Natürlich wurden mit der Zeit andere Materialien für die Waagen verwendet und sie wurden alles in allem handlicher und filigraner ausgearbeitet. Außerdem wurde mit der „Erfindung“ des Kilogramms Ende des 18. Jahrhunderts ein standardisiertes Gewicht eingeführt. Im Grunde ist aber das ausgeklügelte System der Ägypter für das Wiegen mit Balkenwaagen fast 7000 Jahre lang in seinen Grundzügen erhalten geblieben.

Die Römer präzisieren die Wiegetechnik

Rund um Christi Geburt wurde im alten Rom die sogenannte „römische Schnellwaage“ immer populärer. Ihre Erfindung wird zwar den Römern zugeschrieben, jedoch findet sich dieser Waagentyp auch schon in Ägypten, bei den Etruskern und auch in Peru. aeg-520653-pw-5644.jpgEs handelt sich dabei um eine Art einfache Laufwaage.

Mittels eines verschiebbaren Gewichts auf einem Balken, an dem Strichmarkierungen angebracht waren, wurde ermittelt, wie viel die Ware wog, welche auf der anderen Seite auf einem Teller platziert wurde. Diese Art des Wiegens ist um einiges schneller, als mühsam immer wieder verschiedene Gewichte auszuprobieren, bis man die richtige Zusammenstellung hat. Da die Römer regen Handel betrieben, ist es also kein Wunder, dass diese Urform der Laufwaage die Herzen der römischen Kaufleute im Sturm eroberte. Archäologische Funde, speziell in Pompeji, zeigen noch heute Laufwagen, deren Laufgewicht äußerst kunstvoll gestaltet ist. Neben Frauenköpfen findet man geometrische Figurinen oder Bäumchen und Blumen.

Obwohl die römischen Schnellwaagen bereits um einiges genauer waren als die Waagen der Ägypter, sind sie aber ebenfalls allenfalls als Prototypen zu sehen. Schon alleine, weil das Material, aus dem die Waagen gebaut wurden, nicht präzise kalibriert werden konnte.

Das Wiegen erfährt eine neue Dimension

Im Mittelalter wird das Wiegen zur Staatssache. Wer das Marktrecht hatte, bestimmte automatisch über Maß und Gewicht. Jeder Markt bekam seine eigene Waage, die sogenannte „Fronwaage“. Es gab einen Rat, der die Maße für die Gewichte der Stadt festlegte und jene bestrafte, die ein falsches Maß anlegten.

Bei der Eichung der Gewichte hatten die verschiedenen Markträte jedoch freie Hand. beurer-bg-40.jpgSo gab es kein einheitliches Maß, an dem man sich orientieren hätte können. Dies bot natürlich laufend Stoff für Konflikte zwischen Handeltreibenden. Es sollte noch bis ins späte 19. Jahrhundert dauern, doch schließlich wurde der Ruf nach einem Einheitsgewicht so laut, dass man das Kilogramm einführte.

Kurioses rund ums Kilogramm

Vor der Französischen Revolution herrschte in Europa in vielerlei Hinsicht Chaos. Fast jedes europäische Land hatte seine eigenen Maßeinheiten. So gab es zum Beispiel „Skrupel“ in Frankreich. Ein Skrupel entsprach etwa 1,302 heute definierter Gramm. Neben vielen kleinen Maßeinheiten konnte man auch schwere Gewichte messen. So betrug ein sogenannter „Zentner“ in Frankreich umgerechnet 48,9506 heute standardisierter Kilogramm.

Im ehemaligen Gebiet von Preußen kannte man „Zentner“ und „Steine“. Ein Zentner entsprach dabei fünf „schweren Steinen“. Ein „schwerer Stein“ entsprach zwei „leichten Steinen“. Heutzutage würde man für einen preußischen Zentner rund 51,525 Kilogramm verbuchen. Einer Frau zu sagen, sie würde einen Zentner wiegen, wäre also im preußischen Sinne ein Kompliment gewesen.

Man kann nur erahnen, wie schwer es im 18. Jahrhundert gewesen sein muss, sich im Dschungel der Maßeinheiten zurecht zu finden. Geschweige denn, die Maße gerecht umzurechnen. Sicher ist nur, dass die unterschiedlichen Maßeinheiten gerade im Bereich des länderübergreifenden Handels, sofern dieser schon existierte, oft fruchtbaren Boden für Konflikte und Missverständnisse boten. gg-a6.jpg

Wie schwer ist ein Kilo?

Wer nun den Kopf schüttelt und schmunzelnd murmelt, dass das doch 1000 Gramm sein müssen, hat recht. Wer jetzt sagt, dass man das so leichtfertig nicht behaupten darf, der ist ebenso im Recht. Denn das Kilogramm ist die einzige Basiseinheit, die nicht exakt berechnet werden kann. Sie wurde festgelegt.

Im Zuge der Französischen Revolution wurden Stimmen nach einem einheitlichen Maßsystem laut. Es sollte aber bis 1889 dauern, bis man sich auf einen internationalen Standard geeinigt hatte. Und so wurde das sogenannte Urkilo „erfunden“. Dabei handelt es sich um einen Block aus einer sehr harten Platin – Iridium Legierung. Dieser legt fest, wie schwer ein Kilogramm ist.

Dieses Stück Metall liegt bis heute gut bewacht in einem Pariser Tresor im „Internationalen Büro für Maß und Gewicht“. Es hat die Form eines Zylinders, dessen Durchmesser und Höhe jeweils 39 Millimeter betragen. Mittlerweile ist man jedoch bestrebt, das Urkilo durch eine Siliziumkugel zu ersetzen, da der bisherige Prototyp des Kilogramms über die Jahre an Masse verloren hat. Zwar nicht viel – es handelt sich beim Verlust um ein 50-Millionstel-Gramm. Nichtsdestotrotz ist der Verlust messbar und bereitet der Wissenschaft Kopfzerbrechen. Denn bis heute ist es ein Mysterium, warum das Urkilo laufend an Gewicht verliert.

Die Personenwaage hält Einzug in Europas Städten

Nach der Festlegung eines einheitlichen Gewichtssystems war es nur noch ein kurzer Schritt, bis Menschen begannen, sich selbst zu wiegen. clatronic-pw-3368.jpgMit dem Aufkommen der Automaten in Europa dauerte es danach nicht mehr lange, bis die ersten öffentlichen Personenwaagen in den Städten und in Freibädern installiert wurden. Ende der 1880er Jahre wurde in Wien die erste öffentliche Personenwaage als Attraktion des Wiener Praters aufgestellt.

Bald folgten ähnliche Installationen in Paris, Berlin und anderen europäischen Großstädten. Es galt als „in“, sich für 2 oder 3 Kreuzer einmal wöchentlich abzuwiegen. Es waren einfache Geräte mit einer analogen Gewichtsanzeige, einem Münzschlitz und einer Fläche zum darauf steigen. Vom Aussehen her ähnelten sie großen Pendeluhren. Auch heute findet man in Wien noch öffentliche Personenwaagen. Heutzutage werden sie zwar nicht mehr oft benutzt, sind jedoch als Teil der Stadtgeschichte nicht vom öffentlichen Bild wegzudenken.

Wie funktioniert eine moderne Personenwaage?

Dank der technologischen Entwicklung wurden Gebrauchsgegenstände wie Waagen immer handlicher und kostengünstiger. So ist es kein Wunder, dass fast jeder Haushalt mittlerweile mit einer eigenen Personenwaage ausgestattet ist und die öffentlichen Personenwaagen ausgedient haben. Wie aber funktioniert eine moderne, digitale Personenwaage?

Das Innenleben einer modernen Personenwaage gleicht einer komplizierten Maschinerie aus Drähten und Elektronik. Mikrochips messen elektrische Impulse, die von sogenannten Dehnungsmessstreifen aus gesendet werden. Dehnungsmessstreifen sind Drähte so dünn wie feines Haar, die über ein oder mehrere Metallstücke gespannt werden und mithilfe einer Batterie unter Strom gesetzt werden. fitbit-wifi-aria.jpgSobald man auf die Waage steigt, vermerken die sensiblen Dehnungsmessstreifen eine mit dem freien Auge nicht erkennbare Verformung der Metallplättchen auf denen sie aufliegen. Diese Verformung wird dann in einen elektrischen Impuls umgewandelt und an den Mikrochip gesendet, der den Impuls seinerseits in eine bestimmte Zahl umwandelt. Diese zeigt wiederum das Gewicht der Person auf der Waage an.

Mittlerweile gibt es Modelle, die nicht nur das Körpergewicht eines Menschen, sondern auch den Fettanteil des Körpers oder den Wasseranteil messen und speichern. Besonders in der Medizin und der Ernährungswissenschaft finden solche Personenwaagen reißenden Absatz. Denn dank ausgeklügelter Technik ist es mittlerweile möglich, elektronische Waagen über Schnittstellen mit Ernährungs- und Trainingsapps zu verbinden und so einen passenden Plan für einen gesunden Lebensstil zu erstellen.

Welche Waage passt zu mir?

Grundsätzlich kann man Personenwaagen in zwei große Gruppen einteilen: mechanische und digitale Waagen. Um die richtige Wahl zu treffen, muss im Grunde nur abgeklärt werden, was einem persönlich wichtig ist. Beide Arten haben Vor- und Nachteile, die im Folgenden genauer erörtert werden sollen, um als Entscheidungshilfe zu dienen.

Der robuste Oldie mit Charme

Die mechanische (oder analoge) Personenwaage ist vom Prinzip her der direkte Nachfolger der öffentlichen Personenwaagen. Sie ist zwar kleiner und handlicher, steht ihrem älteren Verwandten in der Funktion jedoch in nichts nach. soehnle-61350-pwd-silversense.jpgMechanische Waagen sind einfach zu bedienen. Will man sein Gewicht wissen, stellt man sich auf die Waage. Man benötigt keine Batterien und muss das Gerät auch nicht einschalten, da das Gewicht eines Menschen auf einer analogen Drehskala angezeigt wird, die ihrerseits wiederum über eine Feder gesteuert wird.

Diese Variante der Personenwaagen ist eine sehr robuste Art, die einfach bedient werden kann. Mechanische Waagen sind auch im Vintagestil erhältlich und sind für Familien mit Kindern empfehlenswert, da sie nicht sehr leicht kaputtgemacht werden können.

Die Messwerte mechanischer Personenwaagen sind jedoch ein anderes Kapitel: Da die Zahlen auf einer Skala mit 500 Gramm Schritten angezeigt werden, muss oft geschätzt werden, wie viel man nun wirklich wiegt. Wenn einen das nicht weiter stört, dann ist die mechanische Waage sicherlich ein einfach zu bedienendes Gerät, an dem man lange seine Freude haben wird.

Der moderne Alleskönner

Digitale Personenwaagen erfreuen sich besonders bei Sportlern und Menschen, die sich einen gesünderen Lebensstil erarbeiten möchten, immer größerer Beliebtheit. Abgesehen davon, dass das Design einer digitalen Waage dank des Displays alleine schon modern und aufgeräumt wirkt, wird diese Variante der Waagen in den unterschiedlichsten Materialien hergestellt. Besonders ausgefallen sind solche aus Bambus oder durchsichtigem Glas, bei denen man das Gefühl hat, über dem Badezimmerboden zu schweben.

Dank des eingebauten Mikrochips können digitale Waagen nicht nur das Gewicht messen, sondern auch den Körper auf Fettanteil und Wasserhaushalt analysieren. grundig-ps-4110.jpgManche Geräte können auch den sogenannten Body Mass Index errechnen und wirken somit unterstützend bei einer gesunden Ernährung. Verbindet man eine digitale Personenwaage mit einer entsprechenden App, kann man sich einen vollkommen individuellen Ernährungsplan zusammenstellen. Manche digitalen Waagen sind bereits mit einer Sprachsteuerung oder einem Sprechmodul ausgestattet. Diese Modelle sind etwas kostenintensiver als die Standardmodelle.

Damit eine digitale Personenwaage funktioniert, benötigt sie jedoch eine Batterie. Grundsätzlich ist die Anwendung digitaler Waagen ein wenig komplizierter als bei analogen Waagen, da sie in fast allen Fällen auf den Benutzer eingestellt werden müssen. Nichtsdestotrotz warten digitale Personenwaagen mit sehr exakten Ergebnissen auf und bieten je nach Vorliebe des Benutzers ein breites Spektrum an zusätzlichen Features.

Hersteller im Vergleich

Die Libro Retro Personenwaage von Karcher

Die Firma Karcher lässt mit ihrer Libro Retro Personenwaage die Herzen von Liebhabern des Retrodesigns höher schlagen. Die analoge Waage besticht jedoch nicht nur mit ihrem Aussehen – sie verfügt über eine Antirutsch-Oberfläche und vier Schieber in verschiedenen Farben, um das gemessene Gewicht verzeichnen zu können. Sie ist 43 Zentimeter lang, 28 Zentimeter breit und 8,3 Zentimeter hoch, passt also wunderbar unter jedes Regal. Die Skalierung erfolgt in praktischen 500 Gramm Schritten. Die Libro Retro Personenwaage von Kalcher hat eine maximale Kapazität von 136 Kilo. Die Zahlen von 0 bis 130 sind gut ersichtlich über die 17,5 Zentimeter im Durchmesser messende Skala verteilt. omron-hn289.jpgDa die Skala im Vergleich zur Gesamtgröße der Waage relativ viel Platz einnimmt, kann es sein, dass man ab Schuhgröße 41 ein wenig nach außen verdreht auf der Waage stehen muss. Alles in allem ist die analoge Personenwaage von Karcher jedoch ein einfach zu bedienendes Gerät für alle, die sich morgens gerne im Retrostil wiegen.

Die Firma Karcher wurde Ende der 1970er Jahre von Horst Karcher gegründet. In den frühen Anfangsjahren bot man Feuerzeuge, Maschinen und Elektrogeräte an. Mit der Zeit wurde allerdings immer klarer, dass man das Sortiment ausdehnen musste. So führte man eigene Produktlinien ein, die anfangs lediglich aus Töpfen und Besteckreihen bestanden. Mittlerweile bietet die Firma ein sehr breites Sortiment an Waren, angefangen bei Karaokemaschinen über Motorroller bis hin zur innovativen Unterhaltungselektronik.

Die PS 4110 Premium von Grundig

Das Modell PS 4110 Premium von Grundig besticht durch sein außergewöhnliches Design. Die digitale Waage besteht aus natürlichem Bambusholz und verbindet somit die Robustheit einer analogen Personenwaage mit dem Komfort einer digitalen Waage. Das Holz sorgt außerdem für ein angenehmes Gefühl auf den Sohlen und ist im Gegensatz zu Waagen aus Glas oder anderen Materialien wunderbar warm. Das maximale Gewicht beträgt für dieses Modell 180 Kilogramm. Sie kann mit handelsüblichen AAA Batterien betrieben werden. Auf dem blauen LCD-Display werden die Ziffern in einer angenehmen Größe angezeigt.

Dank ihrer automatischen Einschaltfunktion kann man sich (ohne die Waage mühsam einschalten zu müssen) direkt auf die Wiegefläche stellen. ade-be-1307-tilda.jpgInnerhalb von drei Sekunden erscheint das exakte Ergebnis der Messung. Nach dem Wiegen schaltet sich das Gerät ebenso automatisch wieder ab. Bei dem Modell ist jedoch wie bei vielen digitalen Personenwaagen darauf zu achten, dass die Waage immer am selben Ort steht, da sonst das Ergebnis beim Wiegen verfälscht werden kann. Ein kleiner Tipp am Rande: Die Waage sollte direkt nach dem Wiegen nicht angehoben werden, da sie sich in den Minuten nach dem Wiegen neu kalibriert. Unterbricht man den Prozess, kann das Wiegeergebnis beeinträchtigt werden. Daher sollte man die PS 4110 von Grundig auf jeden Fall bis zu fünf Minuten nach dem Wiegen an Ort und stelle stehen lassen. Das Modell ist wunderbar für Liebhaber außergewöhnlicher Designs geeignet.

Die Grundig AG wurde 1930 von Max Grundig gegründet. Das Unternehmen hatte zunächst seinen Sitz in Fürth und später in Nürnberg. Die Firma, welche anfangs Radiogeräte und Zubehör verkaufte, expandierte rasend schnell. 2003 ging das Unternehmen jedoch in Insolvenz. Das Markenzeichen wurde aber weiterhin von der unter anderem aus der Insolvenzmasse ausgegliederten Grundig Intermedia genutzt. Seit 2009 hat sich der Markenname Grundig in Europa wieder fest etabliert.

Die digitale Personenwaage Wifi Aria von Fitbit

Das Modell Wifi Aria ist ein wahrer Alleskönner. Das Gerät macht den Eindruck, als wäre das Messen des Gewichts reine Nebensache. Abgesehen von der Grundausstattung einer digitalen Waage bietet das Modell Wifi Aria die Möglichkeit, sich über eine Schnittstelle mit einer App zu verbinden. smart-weigh-sbs500.jpgMittels dieser kann sowohl das Essverhalten als auch ein Fitnessplan festgehalten werden. Man kann auf Wunsch einen Tageskalorienplan festlegen und ein Zielgewicht bestimmen. Die hochgeladenen Daten bleiben natürlich anonym und sind passwortgeschützt. Die WLAN-fähige Waage misst neben dem Gewicht auch Körperfette und den Wasseranteil, errechnet automatisch den Body Mass Index und zeigt den Gewichstverlauf an. Die Waage kann von bis zu acht Personen gleichzeitig benutzt werden. Das Modell Wifi Aria ist das Modell für jeden, der smart abnehmen möchte.

Die Fitbit GmbH ist ein 2007 in San Francisco gegründetes Start-up der neuen Generation. Das Unternehmen ist ein Zusammenschluss von Technikern und Fitnessanhängern. Die Gründer wollten mithilfe smarter Technologien das Abnehmen auf ein neues Level führen. Menschen sollten sich nicht mehr alleine abmühen oder einen hohen Preis für ihre Fitness zahlen müssen. Die Idee einer smarten, digitalen Waage war geboren. Das Unternehmen hat mittlerweile Standorte auf fast jedem Kontinent.

Fazit

Personenwaagen sind aus modernen Haushalten nicht mehr wegzudenken. Geht man damit konform, dass eine mechanische Waage nicht so genau misst wie ein digitales Gerät, kann man durchaus mit einer guten analogen Personenwaage leben. Ist einem das Design wichtiger oder möchte man eine spezielle Diät machen, so greift man besser zu einer digitalen Personenwaage. Wer mithilfe einer smarten Waage abnehmen möchte, muss mit einem höheren Zeitaufwand für das Erlernen vom Umgang mit dem Gerät rechnen.